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Skandinavien 2007
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©Sebi Murphy
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Kurzer Reisebebericht
Am Montag, 21. Mai 2007 machte sich Bruno Crosariol und ich auf eine gemeinsame Reise durch Skandinavien, Russland bis zum Nordkap. Während  sechs Wochen legten wir mit unseren Motorrädern ca. 9600 Km zurück. Unserer Reise begann in Dietikon um 1600 Uhr bei ausgezeichnetem Wetter. Das erste Ziel war Lörrach. Von dort ging es mit dem Nachtzug nach Hamburg-Altona und danach weiter nach Rostock. Die Fähre “schiffte” uns nach Helsinki, wo wir eine 3-tägige Pause einlegten und die Gelegenheit wahr nahmen, Helsinki näher zu erkunden. Von Helsinki aus ging es weiter durch die schönen Seelandschaften von Finnland mit dem nächsten Ziel, Mikkeli.  Von Mikkeli aus steuerten wir St. Petersburg an, wo wir weitere 3 Tage Aufenthalt hatten. Nach den drei tollen Tage in St. Petersburg ging die Reise wieder zurück in den „sicheren“ Westen, bzw. wieder nach Finnland. Bei schönstem Wetter fuhren wir weiter nach Norden. Ein Besuch der Koli-Berge mit einer wunderbaren Rundsicht war ein “Muss”! Rovaniemi - kurz vor dem Polarkreis - war als nächster Halt eingeplant. Dort übernachteten wir im Hotel Santa Claus. Weiter ging unsere Reise nach Tana-Bru  entlang den schönen Fjords bei der Barentsee zum Nordkap. Auf der Stecke Rovaniemi – Tana- Bru bekamen wir auch die ersten Renntiere zu sehen. Je nördlicher wir fuhren je härter wurde das Klima. Die teilweise mit Schnee bedeckte Landschaft zeigte sich eigenartig und doch fantastisch. Auf den letzten Kilometern von Tana-Bru nach Honningvag setzte allmählich Regen ein und es wurde empfindlich kalt. In Honningvag bekamen wir mit Glück eines der letzten Hotelzimmer. Wir beabsichtigten gleich nach Ankunft in Honningvag das 30 Km entfernte Nordkap anzusteuern. Dieses Unterfangen mussten wir allerdings bald wegen starkem Sturm abbrechen, da wir in ziemlicher Schräglage unsere Motorräder lenken mussten! Am folgenden Tag schien das Wetter etwas freundlicher zu sein wir wagten es um ca. 0730 Uhr nochmals und trafen um ca. 0900 Uhr beim Nordkap ein. Von schöner Aussicht war keine Rede. Regen, Nebel und Wind zeigten uns, wer hier der Herr ist. Bis etwa um 1100 Uhr verweilten wir beinahe als einzige Touristen am Nordkap. Danach machten wir uns auf den Rückweg über Alta, der norwegischen Küste entlang bis nach Narvik. Wir fuhren einen ganzen Tag und eine volle Nacht durch. Wir kamen ca. um 6 Uhr in Narvik an. Das durchfahren war kein Problem, war es doch um Mitternacht noch taghell. In Narvik machten wir 2 Tage Halt und erkundeten die traumhafte Landschaft der Lofoten. Am 2. Tag Lofoten übernachteten wir auf der Südinsel. Von dort hiess es dann Abschied nehmen und die Fähre brachte uns wieder ans Festland, bzw. zur norwegischen Küste. Unser nächstes Ziel war “Mo i Rana”. Dort konnten wir bei Bekannten privat übernachten. Am nächsten Tag ging es dann weiter der Küste entlang Richtung Trondheim, Alesund, Bergen. Auf dieser Etappe mit Übernachtungen in Trondheim und in einer Hütte in Alesund bekamen wir es teilweise mit starkem Regen zu tun. Einen Zweitageshalt schalteten wir in Bergen ein. Ca. gegen  2300 Uhr trafen wir beim gesuchten Hotel ein, welches sich ausserhalb von Bergen in einer schönen Bucht befindet. Als z’Nacht gab es leider nur noch Nüssli und Bier, aber sonst war das Hotel supri! 2 Tage dauerte unser Aufenthalt in Bergen, bis wir weiter Richtung Oslo über schöne Passtrassen mit schneebedeckter Landschaft, sowie vorbei am Eidfjord und halb zugefrorene Seen, steuerten. Oslo nahmen wir uns natürlich auch zur Brust, und zwar insbesondere das Kontiki-Museum, das Wikinger-Museum, Völker-Museum sowie die Sprungschanze Hollmenkollen. Ich schaffte es nur bis zur zweiten Etage und schon wurde es mir etwas “eigenartig”! Die letzten Tage verbrachten wir in Kopenhagen und Hamburg mit einem Besuch der Insel Helgoland bis uns der Nachtzug wieder zurück nach Lörrach und damit wieder in die Nähe unserer Heimat fuhr. Es war eine fantastische aber anstrengende Reise, die ich nicht missen möchte. Was wir alles in den 6 Wochen erlebt haben, könnt ihr in meinem Online Album ansehen. Ich wünsche viel Vergnügen!      Hier gehts zum Online Album von Sebi